Zum Inhalt
Finanzielle Gesundheit
#Soziales

Finanzielle Gesundheit

08 April
Mit dem Weltgesundheitstag, der jährlich am 7. April begangen wird, erinnert die WHO wie wichtig Gesundheit – im Sinne von physischem, psychischem und sozialem Wohlbefinden – ist.
share

Ein großes Thema und gerade heute aktueller denn je, ist die finanzielle Gesundheit. Denn Geldsorgen bedeuten Stress für Körper und Geist und haben oft starke Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

Was bedeutet finanziell gesund zu sein?

Kurz gesagt: finanzielle Unabhängigkeit und ein gewisses Maß an Wohlstand. Das heißt so viel wie problemlos für all das aufkommen zu können, was essenziell ist: Essen, Kleidung, Wohnen und Gesundheit. Auch die Fortbewegung (Auto/Öffi-Tickets) und etwas Geld fürs Vergnügen zählen dazu. Damit einher geht aber auch ein finanzieller Reserve-Polster für Notfälle, eine Risikovorsorge und/oder eine Altersvorsorge.

Um diese Ziele erreichen zu können, ist es nicht nur wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben zu finden (dabei kann ein Haushaltsbuch oder eine Haushaltsbuch-App sehr behilflich sein), sondern auch finanziell gebildet zu sein.

“In einer Zeit, in der die Verlockungen der Konsumgesellschaft viele Leute finanziell aus der Bahn werfen, ist es besonders wichtig, junge Menschen von Anfang an auf den Umgang mit Geld vorzubereiten. ”

Gabriele Semmelrock-Werzer

Wissen ist Macht

Das Motto lautet: je früher man lernt mit Geld umzugehen desto besser. Es macht also durchaus Sinn bereits Kindern ein Feingefühl für Wirtschaft und Geld zu vermitteln.

Bei den meisten startet das mit dem Erhalt des ersten Taschengeldes. Das erste eigene Konto hilft dann dabei, den Umgang mit Geld, der Bank und bargeldlosem Zahlungsverkehr zu üben, den Weg des eigenen Geldes nachzuverfolgen sowie wirtschaftliches Denken und Handeln zu vermitteln.

Für die kleinsten Sparer bietet die Kärntner Sparkasse das 3 % Sparefroh Sparen an.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben mit dem spark7 Jugendkonto die Möglichkeit eine gewisse finanzielle Eigenständigkeit zu üben. Kontoführung, Debitkarte und Daueraufträge sind für Jugendliche kostenlos. Ebenso George - das modernste Internetbanking Österreichs inkl. George-App.

Mit der Debitkarte kann Bargeld abgehoben, direkt mit Karte oder am Smartphone bezahlt und jetzt auch online gezahlt werden - überall, wo Mastercard akzeptiert wird. Eine Karte für das ganze On- und Offline-Leben der Jugendlichen. Den Überblick zu seinen Zahlungen behält man dabei ganz einfach mit George, auf dem Smartphone oder am Computer. Eine Überziehung ist mit einem Jugend- und Lehrlingskonto nicht möglich, da nur so viel abgehoben werden kann, wie darauf verfügbar ist. Schulden können somit nicht aufgebaut werden. Diese Einschränkung hilft dabei, von Anfang an sorgsam mit dem eigenen Geld umzugehen.

FLiP-interaktive Finanzbildung für Jung und Alt

Im Erste Financial Life Park der Erste Bank und Sparkassen in Wien, kurz FLiP, werden in einer interaktiven Tour jungen Menschen Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt, die sie für die finanziellen Entscheidungen ihres Lebens brauchen.


Um jungen Menschen für das Thema Geld und Finanzen zu sensibilisieren, wurde der FLiP, am Erste Campus in Wien umgesetzt. Auf über 1.500 m2 werden jungen Menschen die Bedeutung von Finanzen für die persönliche Lebensplanung aufgezeigt und die Aufgaben einer Bank erklärt. Ziel ist es, einen bewussten Umgang mit Geld zu fördern, Kompetenzen zu stärken und finanziellem Unwissen entgegen zu wirken.

“Das Ziel ist es, das Interesse an wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenhängen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern und so die finanzielle Selbstverantwortung zu unterstützen und zu stärken. ”

Nina von Gayl

Das FLiP fördert mit seinem Angebot die finanzielle Eigenverantwortung, betreibt Vorsorge gegen Überschuldung und trägt damit auch zur Armutsprävention bei.

Seit 2019 tourt die mobile Version des „FLiP“ als Doppeldecker-Bus „FLiP2Go“ durch die Bundesländer und bringt zusätzliche Inhalte der Finanzbildung direkt an Schulen.
Neugierig? Nähere Informationen und Tourbuchungen finden Sie hier

Was tun bei finanziellen Sorgen?

Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt … wir alle können in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Ursachen dafür sind meist vielseitig. Häufige Gründe sind Krankheiten, Verschuldung, Scheidung, Jobverlust, Krisenzeiten oder ein Konsumverhalten, das nicht mit dem monatlichen Einkommen übereinstimmt. Bei finanziellen Sorgen empfiehlt es sich zu….

  1. Reden
    Geldsorgen gehen oft mit sozialem Rückzug einher.
    Auch wenn Geld ein gewisses Tabuthema ist: um finanzielle Ängste oder eine finanzielle Notlage zu reduzieren ist es wichtig sich jemanden anzuvertrauen.
     
  2. Finanzen prüfen
    Eine genaue (!) Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben ist das A und O.
    Wichtig ist auch zu wissen, was sind die Fixkosten, was sind die variablen Kosten?
     
  3. Woran kränkelt es
    Nach der Einnahmen-Ausgaben--Rechnung lassen sich die finanziellen Schwachstellen meist leicht eruieren. Liegt das Problem bei den variablen Kosten, lässt es sich leichter einsparen. Sind die Fixkosten zu hoch muss überlegt werden, ob und wie diese gesenkt werden können oder ob sogar das Einkommen aufgebessert werden kann.
     
  4. Neue finanzielle Gewohnheiten umsetzen oder Hilfe suchen und annehmen.

Wer kann mir helfen?

Die Zweite Sparkasse – Die Bank der zweiten Chance

Da es manchmal nicht alleine geht, ist die Zweite Sparkasse für Menschen da, die Begleitung brauchen. Die Mitarbeiter:innen der Zweite Sparkasse unterstützen Menschen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, damit diese ihr Geldleben wieder in den Griff bekommen und erfolgreich wirtschaften können. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen bietet die Zweite Sparkasse den Betroffenen Girokonten, Versicherungen sowie persönliche Beratung und Betreuung an.

Scheuen Sie sich nicht und lassen Sie sich helfen: Hilfe bei Geldproblemen | Zweite Sparkasse

Folgende weitere Organisationen helfen Ihnen in Ihrer finanziellen Notlage weiter:

Warum ist der Kärntner Sparkasse finanzielle Gesundheit so wichtig?

Seit ihrer Gründung 1835 hat sich die Kärntner Sparkasse der Gemeinwohlorientierung und Nachhaltigkeit verschrieben. Der Leitsatz: „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat bis heute nichts an seiner Wichtigkeit verloren, denn es gehört zum Selbstverständnis und zur Verantwortung des Unternehmens neben den wirtschaftlichen Interessen auch die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen im Einzugsgebiet nicht aus den Augen zu verlieren. Das zeichnet die Kärntner Sparkasse aus und macht sie damit als Bankinstitut in Kärnten einzigartig. 

Aus diesem Grund nimmt die Kärntner Sparkasse sich selbst in die Verantwortung auch auf dem Gebiet der finanziellen Gesundheit ihren Gründungsgedanken nachzukommen.

Könnte Sie auch interessieren

#Soziales

Wissen auf Rädern

18 November

Der FLiP2Go-Bildungsbus

Lesen Sie mehr

Gesund im Büro

05 April

„Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“ – das wusste man schon im antiken Rom. Aber wie sieht das heutzutage aus, wenn man die meiste Zeit des Tages im Büro verbringt und mit Sessel und Bildschirm verschmilzt?

Lesen Sie mehr
#Soziales

Vorsorgen macht Sinn

16 Februar

Ob Sie eine private finanzielle Vorsorge benötigen oder nicht – diese Entscheidung müssen Sie selbst treffen. Aber seien wir ehrlich: ein finanzielles Polster macht immer Sinn.
Doch wie sorgen Sie am besten vor? Wann ist der beste Zeitpunkt, um damit zu beginnen und wie viel Geld sollen Sie überhaupt beiseitelegen?

Lesen Sie mehr
Zur Hauptnavigation